Die Rohstoffnotierungen sind am Donnerstag auf breiter Front unter Druck geraten. Sorgen, dass China den restriktiven Kurs der Geldpolitik weiter ausbaut, belasteten. Der Ölpreis war zuletzt wenig verändert. Die US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni kostete 98,11 Dollar - ein Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vortag. Öl der Sorte Brent wurde bei 112,80 Dollar gehandelt, 0,2 Prozent mehr als am Vortag. “Es sind noch immer viele Marktteilnehmer darauf erpicht, sich bei rückläufigen Preisen einzudecken”, sagte Ken Hasegawa, Rohstoffderivatehändler bei Newedge Group in Tokio. “Nach dem deutlichen Rückgang am Mittwoch ist es möglich, dass Öl ein, zwei Dollar vorankommt. Wir bleiben in einer Bandbreite von 95 Dollar bis 110 Dollar”, merkte Hasegawa an. Die historische Volatilität bei Öl der Sorte WTI ist in den vergangenen zehn Tagen um 67 Prozent geklettert, wie Bloomberg- Daten zeigen. Für Unruhe sorgt in den USA der anhaltend hohe Wasserstand am grössten Fluss, dem Mississippi. Denn insgesamt 11 Raffinerien mit einer Verarbeitungskapazität von täglich 2,5 Mill. Dollar Barrel sind an den Ufern im Abschnitt zwischen New Orleans und Baton Rouge angesiedelt, sagte Andy Lipow von Lipow Oil Associates LLC in Houston, Texas. Das Hochwasser wird möglicherweise zu Unterbrechungen im Produktionsablauf führen. Gold gab am Kassamarkt 0,7 Prozent ab und notierte bei 1491,23 Dollar je Unze. Deutlicher war der Abgabedruck bei Silver. Die Unze sackte 3,8 Prozent ab und notierte zuletzt bei 33,85 Dollar. Drei-Monats-Kontrakte auf Kupfer an der London Metal Exchange notierten bei 8.552 Dollar - ein Minus von 1,7 Prozent gegenüber Mittwoch.
(Bloomberg)






