Schon 2001 setzte Vermögensverwalter Uwe Bergold auf Gold. Seither trommelt er dafür, dass das edle Metall die sicherste Art des Sparens ist. Damit hat er bislang Recht behalten. Dass der Goldpreis bei 900 Dollar je Unze dümpelt, beunruhigt ihn nicht. Im Gegenteil: Er prophezeit eine Preisexplosion.
"Gold befindet sich in einem Bullenmarkt, der jenem der Siebzigerjahre ähnelt", so Bergold. Damals kletterte der Goldpreis von 35 auf über 800 Dollar. Seit Anfang dieses Jahrzehnts haben sich die Notierungen gerade einmal vervierfacht. "Es kann nicht jeden Tag einen Sechser im Lotto geben und ebenso wenig können die Preise jeden Tag steigen", ergänzt Bergold.
Nicht die Krise lasse den Gold-Preis steigen, sondern deren Bekämpfung. Es gehe um die Hunderten von Milliarden, ja Billionen, die von Notenbanken oder Regierungen ins System gepumpt wurden, um Weltwirtschaft und Finanzsystem zu retten. "Das monströse Geldmengenwachstum wird unweigerlich zu Inflation führen und dagegen ist der Währungsrohstoff Gold nun einmal der beste Schutz", weiß Bergold.
(Quelle: Die Welt)






