„Die Erdbebenkatastrophe von Japan führt uns einmal mehr vor Augen, welche schwerwiegenden Folgen Unfälle bei der Energiegewinnung über Atomkraftwerke haben können.“ Erste Sparinvest-Geschäftsführer Franz Gschiegl schwingt damit zwar auf der aktuellen Modewelle, als begeisterter Bergwanderer und Läufer ist ihm reine Luft aber auch ein persönliches Anliegen.
In Folge der Geschehnisse in Japan und der Sorge um eine nukleare Katastrophe wird nun in vielen Industriestaaten die Kernenergie generell in Frage gestellt. Deutschlands Umweltminister Norbert Röttgen etwa will die deutschen Atommeiler so bald wie möglich abschalten. „Wenn's nach mir ginge, müssten wir schneller als beschlossen aus der Kernenergie aussteigen“, sagte der CDU-Vize dem „stern“. Was all das auslösen könnte, zeigte sich zu Wochenbeginn, als etwa deutsche Solar- und Windkraft-Unternehmen regelrecht haussierten. Hier kam es teilweise zu Kursverdoppelungen, auch wenn klar ist, dass da auch so manche Übertreibung dabei ist.
In Summe kann aber sicher gesagt werden: Alternative Energiequellen wie Solar- oder Windenergie bekommen
neuen Auftrieb. Jetzt kommt wieder Gschiegl ins Spiel, mit seiner Nominierung zur Wahl des Fonds des Monats März: Ins Rennen geschickt wird der ESPA WWF Stock Climate Change (ISIN AT0000A054G6).
„Der Fonds investiert in Aktien von Unternehmen mit Klimawandel-relevanten Produkten, die Potenzial durch verschärfte Gesetzgebung und Bewusstseinsbildung bieten“, sagt der Espa-Geschäftsführer. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: Solar, Windkraft, Kleinwasserkraft, Energie-Effizienz und alternativer Transport.
Wie das WWF in den Fondsnamen kommt? Zwischen der Erste Sparinvest und dem WWF besteht seit Oktober 2006 eine Kooperation, in deren Rahmen das Fondsmanagement durch einen vom WWF initiierten Umweltbeirat unterstützt wird. Gleichzeitig spendet die Sparinvest einem Teil ihrer Einnahmen dem Klimaschutzprogramm des WWF.
Grösste Position von Fondsmanager Thomas Motsch ist derzeit Union Pacific, gefolgt von Canadian National Railway und SMA Solar. Österreicher im Portfolio: etwa Zumtobel und Kapsch TrafficCom.
Bisherige Nominierungen:
Die Security KAG schickt den Apollo Euro Corporate Bond Fund (ISIN AT0000819487) ins Rennen. Dieser investiert in nordamerikanische und europäische Unternehmensanleihen.
Februar-Sieger Kepler KAG nominiert den Kepler Risk Select Aktienfonds (ISIN AT0000A0NBUW5), Bawag PSK Invest nominiert den Rohstoff Trend (ISIN AT0000A0GF8).






