Das Interesse ist gross in Österreich, die letzten Veranstaltungen von Meral Akin-Heckes Digitalks (www.digitalks.at) zum Thema Twitter waren ausgebucht. foonds.com gehört zu den "Absolute Beginnern" und steht damit vor den Grundfragen aller neuen Twitter User.
"Die Hauptfragen für Neueinsteiger sind. Wie schaffe ich den Einstieg? Wie stelle ich mich dar? Wen kenne ich auf Twitter?", spricht Akin-Hecke aus ihrer Erfahrung. Unternehmen müssten zudem neue Abläufe schaffen und Richtlinien festlegen wie über das Unternehmen kommuniziert wird und welchen Mitarbeitern es erlaubt ist .
Man müsse sich überlegen, ob man eine konkrete Person zum Sprachrohr macht oder als Unternehmen auftritt. "Eine Firma ist körperlos", meint Akin-Hecke. Firmen mit starken Marken wie Apple und Starbucks würden es auch als Unternehmen leicht schaffen eine Fangemeinde im neuen Medium aufzubauen.
Kleinere Unternehmen aus dem Finanzbereich (Makler, Vermögensberater) würden sich ihrer Ansicht nach über ein persönliches Profil besser behaupten können. Stichwort: "Persönlichkeiten ran".
Aber schliesslich ist alles neu, die Regeln nicht fest und es durchaus erwünscht, neue Dinge auszuprobieren. Denkbar ist beispielsweise ein Kundenservice über den Kurztextdienst. Wann immer der Begriff des eigenen Unternehmens fällt, könnten Servicemitarbeiter auf die Nachrichten (Tweets) reagieren. Event- Veranstalter nutzen den Dienst längst um auf ihre Veranstaltungen aufmerksam zu machen.
Armin Wolf (ORF) gilt als Vorzeige-Twitterer in Österreich. Er hat es geschafft, in kurzer Zeit mehr als 3500 "Follower" (engl. Verfolger) - so nennt man die Leser der 140 Zeichen langen Twitter Kurznachrichten - aufzubauen.
Wie überall im Web sind "interessante Inhalte der Schlüssel zum Erfolg", so Akin-Hecke. Twitter sei in Wahrheit nur eine Evolution in der Kommunikation. Am Anfang stand das Email, dann kam der Blog und dann Twitter. Einen Blog regelmässig mit interessanten Gedanken zu befüllen, sei nicht einfach, kurze Twitter-Gedanken könnten hingegen immer und überall abgesetzt werden, meint Akin-Hecke. Auch für Finanzinstitutionen, eine sehr schnelle Welt, könne dies sehr interessant sein.
Das Spannende an Twitter sei die Emanzipation des Lesers. Er ist Redakteur und entscheidet über seine Nachrichtenlieferanten. Die Auswahl ist nicht immer einfach, wie man im Fall der Schweinegrippe gesehen hat. Twitter ist zwar schnell, oft erwiesen sich die Beiträge allerdings als unzuverlässig.
Nicht foonds.com! Wir liefern (http://www.twitter.com/) ihnen kurze Gedanken aus dem Fonds- und Versicherungsdschungel. Mal mehr, mal weniger verloren in 14.000 Fonds. Als Novum im Netz erlauben wir unseren Lesern übrigens, zu ihren eigenen Postings zusätzlich einen Tweet für den offiziellen foonds.com Twitter-Feed abzusetzen.
Alle wichtigen Links zum Suchen (z.B search.twitter.com), filtern sowie praktische Tools gibt es auf:
http://www.digitalks.at/
Die Styria Börse Express GmbH hat den Mai zum Twitter-Monat erkoren
und ist mit mehreren Feeds testend unterwegs:
http://www.twitter.com/ - der foonds.com-Feed
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