Der Plan der US-Notenbank Fed, den Ankauf von US-Staatsanleihen weiter auszudehnen, stellt eine “erhebliche” Gefahr dar. Zu dieser Einschätzung kommt Nobel-Preisträger Joseph Stiglitz. Er verweist auf die zunehmenden Mengen an Kapital, die in viele Schwellenländer abfliessen. “All die von ihnen geschaffene Liquidität fliesst nicht zurück und hilft dem Wachstum der US-Wirtschaft. Stattdessen fliesst sie nach Asien und in andere Schwellenmärkte - wo sie aber gar nicht erwünscht ist”, sagte Stiglitz. Seiner Meinung könnte ein zu starker Zufluss von Kapital dazu führen, dass sich auf gewissen Märkten Blasen bilden und gleichzeitig die Währungen von Schwellenländern an Wert gewinnen.
(Bloomberg)






